LIEBE ist die am höchsten schwingende, stärkste KRAFT des Universums, sie birgt in sich unbegrenzte MACHT:

LIEBE ist MACHT, die niemals missbraucht werden kann,

weil sie Missbrauch nicht kennt, nur LIEBT,

und Niemandem schaden würde.

Sie kennt keine Angst,

keinen Zweifel.

Sie kennt die Angst und auch die kleinen Ängste nicht. Sie hält nicht fest, sondern nimmt BEDINGUNGSLOS an und lässt gleichzeitig BEDINGUNGSLOS los.

Die Lieblosigkeit und Missachtung der Göttlichen Gebote sind DIE URSACHE dessen ,was auf diesem Planeten geschieht und deren Veröffentlichungen uns auf diesem Blog immer wieder vor Augen geführt werden.

Mittwoch, 13. September 2017

Frankreich: Massenproteste gegen Arbeitsmarktreform – „König der Faulpelze“- Macron beschimpft Gegner (Videos)


von aikos2309
Scharfe Kritik erntete der französische Präsident Emmanuel Macron für seine jüngste Schmähung von Arbeitsreformgegnern als "faul". Twitter-Nutzer erklärten ihn zum "König der Faulpelze". Macron zeigt sich unbeeindruckt und will sein Vorhaben durchziehen.
Macrons gab seinen umstrittenen Kommentar am Freitag während seines Besuchs in Griechenland zum Besten:
"Frankreich ist kein Land, das offen für Reformen ist. Frankreich reformiert sich nicht [...] weil wir rebellieren, widerstehen und umgehen. So sind wir", sagte der 39-jährige Präsident während seines Besuches in einer französischen Archäologieschule in Athen.
Was Frankreich brauche, sei eine "tiefgreifende Transformation", einschließlich des Arbeitssektors, betonte Macron und er fügte hinzu, dass seine Reformpolitik "ohne Brutalität, ruhig, mit Vernunft und Verstand" durchgeführt werde.
"Ich bin absolut entschlossen, weder den Faulenzern, noch den Zynikern, noch den Extremen nachzugeben. Und ich bitte Sie, jeden Tag die gleiche Entschlossenheit zu bewahren", unterstrich er und rief damit wütende Antworten zu Hause in Frankreich hervor.
Vor allem der "faul"- Kommentar rief unter den französischen Politikern und in den sozialen Netzwerken viel Empörung hervor.

"Emmanuel Macron liebt die Franzosen nicht"

Macrons Präsidentschafts-Konkurrent Jean-Luc Mélenchon reagierte auf die Aussage des Präsidenten mit Wut. "Dumm, zynisch, faul, alle auf die Straße am 12. und 23. September!", twitterte er und trommelte für die Unterstützung der geplanten Proteste gegen die Reform.
Benoît Hamon von der Sozialistischen Partei stürzte sich ebenfalls auf die Kommentare des Präsidenten: "Ich finde es unglaublich. Faul sind die Leute, die ohne ihr eigenes Zutun wohlhabend sind und die nicht für ihren Lebensunterhalt arbeiten müssen. […] Und viele dieser von sich aus Reichen haben Emmanuel Macron zu ihrem Aushängeschild gewählt."
Florian Philippot, Vizepräsident des Nationalen Front, stellte fest, dass das "Beleidigen von Menschen zu Macrons Natur geworden ist".
"Der Präsident beleidigt Menschen, die sich gegen seine Politik stellen. Emmanuel Macron liebt die Franzosen nicht, das ist sicher", schrieb Pierre Laurent, Generalsekretär der französischen Kommunistischen Partei.
Die französische Öffentlichkeit beteiligte sich ebenfalls am Twittern, um die Kommentare des Präsidenten zu kritisieren und kürte diesen zum "König der Faulpelze".
Le roi des #faineants est un raté comme le dit si bien le New York Times ! #Mobilisation les 12 et 23 septembre contre #Macron #Gattazpic.twitter.com/7fA6cY9i1h
— Laurent Fortier (@Laurent_Fortier) 9. September 2017
Der französische Präsident blieb jedoch unbeeindruckt.
"Die Leute wollen [meine Aussage] verzerren, um falsche Polemik zu schaffen", sagte er bei einem Besuch in der südfranzösischen Stadt Toulouse. Er fügte hinzu, dass er seinen Kommentar nicht bereue und dass das Land nicht vorankommen würde, wenn man die Wahrheit verschweige.
Die Reform der strengen Arbeitsgesetze des Landes war eine der Prioritäten des neuen französischen Präsidenten. Im August begann seine Regierung die letzte Runde der Gespräche mit den Gewerkschaften zur Liberalisierung der Arbeitsgesetze des Landes, die, so hofft die Regierung, die chronisch hohe Arbeitslosenquote von 9,5 Prozent in Frankreich senken wird (Frankreich-Wahl enthüllt: Barack Obama und CIA mischten mit).
  

Hollande scheiterte mit weniger weitreichenden Vorhaben

Die sozialistische Regierung von Francois Hollande entfachte 2016 eine monatelange heftige Protestwelle, als sie eine vergleichsweise weniger ehrgeizige Arbeitsreform umsetzen wollte. Die Demos endeten oft in Konfrontationen zwischen der Polizei und den Demonstranten.
Macron will den Arbeitgebern mehr Macht bei der Aushandlung der Beschäftigungsbedingungen mit den Arbeitnehmern geben. Einige glauben, das würde das Gewicht der Gewerkschaften verringern. Der ehemalige Investmentbanker will auch die Entschädigung durch die Gerichte in Kündigungsfällen kappen.
Videos: Massive Proteste gegen die geplante Lockerung des Arbeitsrechts haben in Frankreich zu schweren Verkehrsbehinderungen geführt. Die Bahngesellschaft SNCF berichtete am Dienstag über Behinderungen bei den RER-Schnellbahnen im Pariser Großraum.
Die Fluggesellschaft Ryanair teilte mit, sie habe 110 Flüge gestrichen, die von, nach oder über Frankreich hinweg führten. Von den größten Gewerkschaften hatte nur die linke CGT Proteste angekündigt.
In Marseille, Rennes oder Caen protestierten tausende Menschen gegen die geplante Arbeitsmarktreform von Staatschef Emmanuel Macron. Die Reform war Ende August vorgestellt worden. Zur gleichen Zeit blockierten Schausteller in Paris und anderen Städten mit ihren Lastwagen Straßen und sorgten für Staus.
Somit wehren sie sich gegen eine neue Regelung, wonach Kommunen Volksfeste ausschreiben müssen. Diese Regelung hat allerdings nichts mit der Arbeitsmarktreform zu tun.
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Literatur: